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Betreuungsweisungen

 

Die Betreuung durch einen Betreuungshelfer ist ein ambulantes Angebot, das straffällig gewordenen Jugendlichen und Heranwachsenden als Erziehungsmaßnahme per Weisung vom Amtsgericht auferlegt wird.

 

Die Dauer einer Betreuungsweisung beträgt in der Regel sechs Monate (mindestens 26 Termine) oder zwölf Monate (mindestens 52 Termine).

 

Es werden in regelmäßigen Abständen – meist  wöchentlich – Einzelgespräche geführt.

 

Die Themen der Betreuungsweisung sind sehr individuell und können unterschiedlichste Bereiche beinhalten, wie z.B. Alltagsstruktur / Lebensplanung, schulische / berufliche Belange, familiäre Probleme, Behördenangelegenheiten, auch medizinische / therapeutische Bedürfnisse, die Hintergründe zur Straftat, das eigene Konfliktverhalten und Vieles mehr.

 

Im Verlauf der Gespräche wird eine Zielvereinbarung mit individuellen, lebenspraktischen Zielen geschlossen.

Diese Vereinbarung soll helfen, die Problemlagen unserer Klienten konkret zu erfassen und gemeinsam nach Lösungswegen zu suchen.

 

Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an die zuständige Mitarbeiterinnen Frau Viola Schnare und Frau Sandra Jansen.

 

 

Die rechtlichen Grundlagen richten sich nach § 10 JGG u. § 30 SGB VIII.